Verbindung von Klang und Resonanz
In unserer Bachelorarbeit widmen wir uns der Frage, wie Klang nicht nur gehört, sondern auch sichtbar und räumlich erfahrbar gemacht werden kann. Im Zentrum steht das Phänomen der Kymatik – die Sichtbarmachung von Schwingungen durch Muster, die durch Frequenzen in verschiedenen Materialien entstehen.
Dafür haben wir eine immersive Ausstellung entwickelt, in der sich Klang, Licht, Projektion und Interaktion zu einem ganzheitlichen Erlebnis verbinden. Besucher bewegen sich durch mehrere Räume mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Von einer großflächigen audioreaktiven Hauptinstallation über interaktive Experimente mit Sand, Wasser und Licht bis hin zu ruhigeren, beobachtenden Installationen, in denen sich Klang in Flüssigkeiten in faszinierende Muster übersetzt.
Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist die Verbindung von Gestaltung und Wissenschaft. Physikalische Phänomene wie Resonanz und Schwingung werden nicht nur erklärt, sondern direkt erlebbar gemacht. Die Besucher können selbst eingreifen, Klänge erzeugen, Frequenzen verändern und beobachten, wie sich visuelle Strukturen dadurch in Echtzeit wandeln.
Ziel unserer Arbeit ist es, eine Brücke zwischen Wissen und Wahrnehmung zu schlagen. Komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge sollen intuitiv verständlich, emotional erfahrbar und ästhetisch zugänglich werden. Die Ausstellung lädt dazu ein, innezuhalten, zu staunen und Klang aus einer neuen Perspektive zu entdecken – als etwas, das nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar und körperlich spürbar ist.